Hatte ich doch gerade erst über die Körpermitte und die etwas irreführende Begrifflichkeit geschrieben, hat die Kanadierin Liz Huntly gestern im Workshop Bandhas, core  & more ebenfalls erwähnt, dass sie den deutschen Ausdruck Körpermitte vs. core etwas befremdlich findet.

Liz und Roland haben mir jedenfalls ganz deutlich gemacht, wo mein Kern ist und so spüre ich heute auf angenehme Art und Weise auch die tief sitzenden Bauchmuskeln.

Um meine Krähe zu verbessern kann die Stärkung meines Kerns nicht von Nachteil sein und ich freue mich all die Inspiration des Workshops in meine Praxis einfließen zu lassen.

Mein erster Fokus wird aber wohl auf dem Beckenboden und Mula Bandha liegen. Ich kann im Bereich Beckenboden nämlich nur ganz oder gar nicht und mir fehlt die Möglichkeit der leichten Anspannung, die unterstützt ohne schon alle Kraft zu kosten und schließlich ist es sowie schwierig genau zu erklären, was das überhaupt ist. Was habe ich schon alles gehört (und selbst gesagt):

  • Kontraktion des Beckenbodens
  • Zusammenziehen des Anusschließmuskel
  • Stellt Euch vor, Ihr müsst aufs Klo und es ist keines in der Nähe.

Die Erklärung von Roland mir vorzustellen mein Schambein und mein Steißbein zueinander hin zu ziehen, hat mir noch mal einen Aha-Effekt beschert.

Dann gehe ich jetzt mal üben, einatmen Mula Bandha, ausatmen loslassen, bis ich eben auch diese Leichtigkeit in der Anspannung spüren kann.

 

 

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